Rückblick

Müllsammeln entlang des Zeppelinufers
17. August 2019

Bei gutem Wetter trafen sich 17 gut gelaunte Teltowerinnen und Teltower am neuen Hafen in Teltow, um gemeinsam Abfall einzusammeln, der am Zeppelinufer, in der Jahnstrasse und im Mattausch-Park lag. Von 11 bis 13 Uhr wurden die Grünflächen und das Strassenbegleitgrün von Zigarettenkippen und -schachteln, Plastikteilen jeglicher Art, Glasflaschen, Zellstofftüchern, Papierresten, Baumaterialien und vielen weiteren achtlos in die Umwelt (oder bewusst abgelegten) Abfällen gereinigt. Das größte „Fundstück“ war ein Flachbildschirm, der hinter einer Ladestation an der Badstrasse abgelegt worden war. Der Abfall wird von der Stadt Teltow eingesammelt, die uns dankenswerter Weise mit Abfalltüten ausstattete. Besonderer Dank gilt auch dem Hafenmeister Paul, der uns spontan mit Handschuhe zur Verfügung stellte.

 


Naturnahes Gärtnern leicht gemacht.
Rückblick auf den 2. Teltower Salon
Sigrid Karrasch war am 15. Mai zu Gast im Teltower Salon. Wir erfuhren viele interessante, nützliche und teilweise überraschende Dinge rund um das Thema Garten: „Unkräuter“ wie Brennessel, Löwenzahn und Giersch gehören eigentlich auf unsere Teller oder in Smoothies. Aronia-Kirschen sind wunderbare Futterquellen für Vögel und gleichzeitig erfreuen sie des Gärtners Auge. Für Anbau und Pflege verantwortlich zu sein lehrt uns auch viel über das menschliche Miteinander – ein gutes Verhältnis zum Nachbarsgarten ist sowohl für die uns lieben Pflanzen und Bäume, als auch für uns ein erstrebenswertes Ziel 😉
Darüber hinaus Interessierte sind herzlich in den privaten Forschungsgarten zu Sigrid Karrasch und Heinz Pilz unter dem Motto „Bee Teltow. Imkern und Forschen“ eingeladen.
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Der Teltower Salon bekam Besuch von der Wiesenweihe
20. März 2019
Sie sind klug, elegant, sozial – und ganz eindeutig gefährdet. Die Wieseweihe, ursprünglich in Wiesen und feuchten Niederungen, Mooren und Heiden zu Hause, brütet heute hauptsächlich im Getreide. Dieser Trick als Reaktion auf den zunehmenden Schwund ihres eigentlichen Lebensraumes ist gleichzeitig ihr Verhängnis: Die Nester der Bodenbrüter liegen auf dem Boden, wo sie Mähdreschern und Beutetieren leicht zum Opfer fallen. Die hübschen Tiere werden im Englischen auch „Skydancer“, „Himmelstänzer“ genannt, da man mit Geduld und Glück erstaunliche Kunstflüge zu sehen bekommt. Wiesenweihenpaare schließen sich zum Brüten gerne zusammen, um sich gegenseitig warnen und verteidigen zu können.
Antje Drangusch und Helmut Brücher gaben uns einen anschaulichen Einblick in das Leben dieser Vögel. Nach dem Vortrag mit vielen Bildern diskutierten wir über die wichtige Frage: Wie ist diese Vogelart denn ganz konkret und effektiv zu schützen? Schutzprojekte wie das Errichten von Zäunen um die Nester im Feld als Maßnahme vor Ort und eine EU-Agrarreform mit ökologischer Landwirtschaft, kleineren Gesamtbetriebsflächen und mehr Weg- und Heckensystemen wären optimal. So entständen auch neue Biotope, in denen Insekten, Mäuse und andere gefährdete Vogelarten wie die Feldlärche siedeln könnten. Bayern kann als hoffnungsmachendes Vorbild dienen. Es ist die einzige Region in Europa, in der sich der Bestand der Wiesenweihen stabilisiert. 
Danke für eure 1000 Stunden Arbeit und 14.0000 zurück gelegten Kilometer (allein im letzten Jahr), für diesen ansprechend gestalteten und mit positivem Ausblick endenden Abend!

Videoanleitung zum Müllsammeln – ein paar visuelle Eindrücke 🙂
Bisher gibt es das Video auf unserer Facebookseite und bei vimeo.
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Projekt sauberer Teltowkanal
20 Hände und vier Pfoten sammelten am 24. Februar bei strahlendem Sonnenschein zusammen einige Tüten Müll entlang des Teltowkanals. Es war weniger, als erwartet – aber mehr, als wünschenswert wäre. Wir haben gemerkt, dass solche Aktionen gemeinsam viel Spaß machen und freuen uns auf den nächsten Termin am 16. März!
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Nikolaus-Müllsammeln

Entlang der Mahlower Straße zwischen S-Bahn und Beethovenstraße kamen ein paar Müllsäcke zusammen! Trotz Kälte hatte das tapfere Team Spaß und wärmte sich im Anschluss mit einer warmen Suppe auf.

Am Ahlener Platz, Hecke hinter den Fahrradständern…
IMG_6836Mit vollem Einsatz dabei: Meike und Klaus…

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September 2018

„Herr, es ist Zeit, der Sommer was sehr groß,
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten, voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin, und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.“

Die erste Strophe des Gedichtes „Herbsttag“ von Rainer Maria Rilke hätte das Motto unserer Veranstaltung sein können. Denn am 22.9., von 11 bis 13 Uhr, fand an der Osdorfer Straße in Teltow bei böigen Winden ein von „teltow natürlich“ organisiertes nachhaltiges Picknick im Rahmen der fairen Woche statt.
Zwei große Eichen boten uns Schutz vor dem starken Wind, und der knorrige mit vielen Eicheln belegte Erdboden verlieh uns für 2 Stunden einen natürlichen Rahmen. Radler und Spaziergänger waren interessiert, auch an den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen (SDGs), haben sich zu einem Stück selbstgebackenen Kuchen und einer Tasse fair gehandelten Kaffees einladen lassen . Einige schlossen sich sogar den Gesprächen an. Für die Kinder lagen kleine Geschicklichkeitsspiele bereit.
Die beiden Themen, „Vogel- und Pflanzenwelt an der Osdorfer Straße“ und „Fair trade town“ sorgten für abwechslungsreichen Gesprächsstoff.

Vielen Dank an alle Ausrichter, Beteiligte, Gäste und interessierte Bürger*innen. Das nachhaltige Picknick war ein gelebtes Zeichen von zivilbürgerlichem Engagement in Teltow, das Lust auf mehr macht!
Holt nun Eure Mützen und Schals aus den Schränken, der kühle Wind auf der Wiese hat uns den Abschied vom Sommer deutlich angekündigt.

– Meike Emmendörffer für „teltow natürlich“
Einen Überblick über den ökologischen Wert der Osdorfer Straße für Teltow gibt es hier

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Der 21. Juli war ein idealer Tag, um bei Manuela Zellmann, Inhaberin des Eine-Welt-Ladens in der Feldstrasse 24, einem Filmabend bei zu wohnen. Der schützende Pavillon hat einer Reihe von interessierten Menschen die Möglichkeit gegeben, im schönen naturnahen Garten zu einer Fast-Freilicht-Kinoveranstaltung zusammen zu kommen.
Wir haben zusammen ein buntes Mitbringt-Buffet gestaltet, leckere Speisen geschmaust, Themen bewegt und den Film „Bottled Life“ geschaut.
Uns wurden die Augen geöffnet über die Um- und Un-Wege des wertvollen guten Wassers. Die Geschäfte rund ums Wasser machen sprachlos.
Um nicht zu viel vorweg zu nehmen, ganz kurz gesagt: UNBEDINGT UND SEHR SEHENSWERT!!! Wir danken Manuela und Sylvio für diesen Abend und ihre wieder unter Beweis gestellte Gastfreundschaft!


Im Juni 2018 fanden die ersten öffentlichen Veranstaltungen statt. Im Rahmen der Europäischen Nachhaltigkeitswoche unter dem Motto „Taten für morgen“ richteten wir einen Informations- und Mitmachstand am S-Bahnhof Teltow Stadt aus. Es wurden Insektenhotels gebastelt und über Biodiversität in Städten und den Schutz von Insekten gesprochen.Bildschirmfoto 2018-09-23 um 17.24.59

Ein Wochenende später folgte das jährliche Sommerfest des Philantow Teltow. Dort stellten wir Saatbomben her, sammelten Ideen der BürgerInnen für ein nachhaltiges Teltow und informierten über die 17 Nachhaltigkeitsziele.


Im April 2018 radelte eine fröhliche Gruppe durch Teltow und Ruhlsdorf und erkundete verschiedene Stationen.1a_Blick ins Teilnehmerfeld


Im Februar 2018 trafen wir uns und tauschten uns aus. Über Teltow, Nachhaltigkeit im Großen und Kleinen, unsere Ideen und Wünsche.

Bildschirmfoto 2018-09-23 um 17.16.47


Angefangen hat alles im Januar 2018 mit dem Film „Tomorrow“.
Wir haben gemeinsam gesehen, wie viele inspirierende Menschen in unterschiedlichen Regionen der Erde nachhaltige Lebens-, Politik- und Wirtschaftsentwürfe umsetzen.

Plakat Teltow Natürlich

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